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25. Mai 2015

Verreist: Schottland Teil II.

  • Taaa-tam-taaa-tam taaa-tam-taaa-tam…
    Am Mittwoch war es dann soweit. Der große Tag, der Grund unserer Schottlandreise, die Hochzeit…und es gab feinstes englisches Regenwetter. Nichts desto trotz machten wir uns nach einem richtigen English Breakfast (nicht so meins) trafen wir das erste Mal auf Kirsten die Standesbeamtin zu einem Vor-Meeting, im Anschluss besuchten wir unseren Lieblingsladen: Tesco, versorgten uns mit Mittags-Fresschen und gingen zurück ins Hotel. Wir verabredeten uns zum „schick-machen“ und um 13 Uhr war es dann soweit. Die Trauung war sehr, sehr schön. Auch wenn es auf englisch mit schottischem Akzent war wusste man automatisch wann die Tränen sich im Auge zu melden haben. Ach herrlich, ich mag Hochzeiten und diese war besonders schön und so ganz anders :)

    Direkt im Anschluss fuhren wir an den Strand von Achiltibuie um dort die Hochzeitsfotos zu machen. Eine richtig schöne Fahrt mitten durch die Pampa. Wenn ihr nach Schottland fahren solltet durch das Irgendwo im Nirgendwo und ihr seid keine Freunde von Achterbahnen, dann wünsche ich euch viel Spaß. Ich hatte meinen. Single-Track-Roads sind nicht meine Freunde, schon gar nicht wenn sie so über und über mit Kurven, Höhen und Tiefen gepaart sind. Ich hab versucht zu schlafen, dann ging es.



    Der Anblick vom Strand hat aber die Fahrt gleich wieder wett gemacht und die Kälte wach. Wir hatten Glück, das Wetter hielt noch für eine halbe Stunde. Danach waren viele schöne Bilder entstanden, wir waren durchgefroren und hungrig. Also machten wir ein Fresschen, verputzten Hochzeitskuchen aus dem Glas und fuhren auf einer anderen Strecke zurück um noch andere Teile der Landschaft zu sehen.


    Abends gingen wir dann schön Essen im Ferry Boat Inn. Das kleine Restaurant, was mehr an eine alte Kneipe erinnert, sollte man wirklich nicht unterschätzen. 


    Die Bedingung ist sehr nett, wir hatten einen wunderbaren Blick auf Loch Broom und das Essen war ein ultimatives Träumchen. Es hab für mich Fish-Pie (einheimischer Fisch, Krabben und Kartoffeln überbacken mit Käse) und ein schönes Cider


    Die anderen hatten Fish & ChipsFish-Cake (Fischfrikadellen) und Burger.  



    Alles war so liebevoll angerichtet und hat so wahnsinnig gut geschmeckt. Zum Nachtisch haben wir uns zwei Desserts geteilt, den Bailys-Cheescake und...Vorsicht, jetzt erblasst nicht gleich vor Neid!...Sticky-Toffee-Brownie…alleine dafür muss man nach Schottland, bzw. Ullapool. Das mit Abstand beste Fresschen und wir hatten viel gutes Fresschen.




    Tags darauf ging es schon wieder Richtung Edinburgh, weil für P. und mich die Heimreise nahte. Wir frühstückten und versorgten uns mit Mittags-Fresschen und dann verließen wir Ullapool. Unserer erster Stop auf dieser Fahrt sollte wieder für die Herren zum Fotografieren sein. Es sah immer sehr professionell aus wie die beiden vor ihren Stativen und den Kameras standen, wahrscheinlich haben meine Cousine und ich beim wild und wahllos drauflos knipsen doch die besseren Bilder gemacht :D




    Der nächste Halt war ungeplant gewesen, aber er wurde zu einem Highlight der Rücktour…selbst für mich. Per Zufall entdeckten wir die Glen Ord Destille und unser Whisky-Experte P. kannte die noch nicht mal. 


    Also hielten wir an und schauten uns um, es war eine wirklich sehr schöne Destille und natürlich machten wir auch eine Führung. Ich war skeptisch ob ich überhaupt alles verstehen würden, so von wegen Whisky-Jargon, aber unser Guide hat uns vier wirklich super durch die heiligen Hallen geführt und am Ende gab es auch noch eine Verkostung (das war der bislang leckerste Whisky den ich getrunken habe, was aber nicht heißen soll, dass das Zeug schmeckt). Es klärte sich auch auf, warum P. Glen Ord nicht kannte. Die Brennerei gehört zu den Singleton Whiskys und wird ausschließlich auf dem asiatischen Markt verkauft.

    In dieser schönen Umgebung machten wir noch ein Fresschen-Päuschen und dann ging es weiter. Vorbei an schönen Fotomotiven bis wir zum Loch Ness ankamen. Wuhuuuuuuuuuu Nessi! Nicht gerade ein sehr höfliches Tier/Monster/Delfin, wenn man bedenkt, dass wir von so weit herkamen, da hätte es sich ruhig mal zeigen können. Püh! Naja, also ein Loch wie andere auch, aber schon richtig groß.




    Es folgten Berge, noch mehr schöne Landschaft und ein Rastplatz mit diesen richtig coolen Kühen, die man dort auch tatsächlich Streicheln konnte. Und unser haariges Fotomodell war sehr angetan von meiner Cousine und wollte sie gleich mal abschlecken.


    Die Fahrt näherte sich dem Ende und dem Anfang einer letzten Tour durch einen richtig großen Tesco Schlaraffenland, nur das es Geld kostet. In Edinburgh angekommen quartierten wir uns erneut im Richmond Place Appartment Hotel ein und fielen müde ins Bett.

    P. und mein letzter Tag in Edinburgh war eigentlich nicht sehr lang, zumindest laut Plan. Nachdem wir noch die Kilts zurück gebracht haben und wir uns von meiner Cousine und ihrem Mann am Flughafen verabschiedet haben, sollte es auch nach kurzter Zeit schon los gehen mit dem Flieger. Pustekuchen, das Ding hatte über zwei Stunden Verspätung. Das und ein riesen Latte taten meiner Flugangst nicht gut und auch nicht unseren Anschlusszug nach Hause, so dass wir noch eine Stunde Aufenthalt in Hamburg hatten. Dort hab ich mich erstmal sehr über „richtige“ Brötchen gefreut. Nach gefühlten hundert Stunden kamen wir endlich in Hannover an und ich hatte endlich meine Mietzen wieder.

    Für alle die in Hannover leben und eine oder drölf Miezen zuhause haben, denen kann ich nur Catsitting Hannover empfehlen. Wenn ihr eure lieben Monster wirklich gut versorgt wissen wollt, dann seid ihr bei Daniela und Holger an der richtigen Adresse. Ich bin überaus zufrieden mit der Betreuung meiner Miezen :)

    Das war mein Bericht über Schottland, bis bald ihr Lieben :)

21. Mai 2015

Ich und die Wolle: Blogparade von Gemacht mit Liebe

Hello again ;) (habt ihr jetzt auch diesen Schlager im Kopf? :D)

heute möchte ich euch mal einen Einblick in meine Garn-Vorlieben zeigen und mache deshalb bei der Blogparade Häkelglück von Gemacht mir Liebe mit.

Mit welchem Garn häkel ich am liebsten und warum?


*räusper* alsooooooooooooo, am liebsten häkel ich mit Baumwollgarn und da ist mein klarer Favorit die Catania von Schachenmayr und auch nur die ganz normla und nicht so´n Quark wie Denim oder Grande. Einfach die einzig gute Catania! Ich liebe dieses Garn und ärgere mich immer etwas wenn es doch mal ein anderes Baumwollgarn ist, aber bislang habe ich auch kein anderes gleichwertiges oder sogar besseres gefunden. Besonders die vielen Farben in der man die Catania bekommt ist klasse. Am liebsten einmal alle zuhause, teilweise sah das auch so aus, da ich aber momentan weniger Amigurumis häkel, hab ich auch nicht mehr soviel Catania daheim.


Ein anderes Lieblings-Garn von mir sind die Traumgarne von Lady Dee. Das ist so wunderbar weich und kratzt nicht und lässt sich so gut verarbeiten...ein Träumchen. Freunde! Und dann erst die Farben (krieg Herzchen in den Augen). Richtig gutes Garn für Tücher, Kleidung, Decken und so Zeug.


Natürlich darf auch Opal und Regia nicht fehlen. Das rutscht jetzt wohl in die Richtung Stricken ab, aber was soll´s? Für Socken nehme ich die beiden auf jeden Fall richtig, richtig gerne. Die Opal gibt es in so klasse Farben und ohne großartige Muster sieht die Socke einfach klasse aus. Regia ist auch super zum verarbeiten und auch für Amigurumis richtig gut, wie ihr hier sehen könnt. Natürlich ist das Garn auch für Socken super, aber das werde ich euch auch bald zeigen :)

Mit welchem Garn würde ich am liebsten herumexperimentieren?


Herumexperimentieren? Ah davon lass ich mittlerweile die Finger. Jedesmal wenn ich mir denke...Yeah! Dat Garn muss es nu sein! Einfach weil es ausgefallen ist und ich es unbedingt probieren muss. Das Ende vom Lied? Meist nicht gut. Entweder die Garne bleiben in der Ecke liegen oder das begonnen Experiment wird zum dauer UFO. Ich bleibe bei den mir bekannten Garnen und hole mir zum experimentieren nur noch mal so ein Garn zum testen und dann evtl. mehr.

Wo kaufe ich meine Garne?


Da wohne ich schon in Hannover und habe doch wirklich keinen Stamm-Wolldealer mehr? In Göttingen war das noch Alfa Tex die hatten einfach richtig viel Catania.

Daher bin ich fast ausschließlich auf Online umgestiegen (ich weiß es ist nicht gut und man will es ja auch vorher begrabbeln, aber was will man tun?)

Traumgarne.de (kann man ausschließlich Online kaufen)

Wieviel kaufe ich pro Monat?


Ich würde ja sagen, dass ich schon mal schlimmer war, mein Freund würde vermutlich sagen, dass ich es immer noch bin. Da ich aber noch einige Verlaufsgarne von Lady Dee habe und auch an Sockenwolle noch ein paar Knäule am Start sind, würde ich meinen aktuellen Kauf-Durchschnitt auf 2 Knäule schätzen. Geht oder? Ich gestehe, heute habe ich welche gekauft, aber die benötige ich für ein angefangenes Projekt...also berechtigt :)

Macht es gut ihr Lieben, genießt das schöne Wetter und hängt nicht soviel im Internet rum ;)


17. Mai 2015

Verreist: Schottland Teil I

  • Hallo liebe Leser :)
    Wie ich euch ja schon in meinem Post hier verraten habe, waren P. und ich in Schottland. Nicht ganz allein und auch nicht ohne Grund, den meine liebe Coussine und ihr, zu Beginn der Reise, noch Verlobter, hatten vor sich in Schottland trauen zu lassen und wir sollten als Trauzeugen mit dabei sein :) Was für P. und mich natürlich eine super Freude war.

    Am 26. April war es dann soweit und unser Flieger nach Edinburgh hob vom Hamburger Flughafen ab und nach 1 1/2 Stunden waren wir in Schottland gelandet. Nach einer Fahrt mit der Tram kamen wir in unserem Hotel an dem Richmond Place Apartments. Dort bezogen wir ein modernes Apartment mit kleiner Küche und genug Platz für uns vier. Schnell noch zum Tesco und ein Abendessen organisiert und die ersten Süßigkeiten.

    Den Montag wollten wir dann in Edinburgh verbringen. Schon früh am morgen machten wir uns los und gingen die noch recht leeren Straßen hoch zum Edinburgh Castle. Da wir super Wetter hatten entschieden wir uns lieber eine richtige Touri Aktion zu machen, anstelle einer Schlossbesichtigung. Wir fuhren mit dem Sightseeing Bus durch die Stadt. 


    Edinburgh Castle

    Edinburgh ist wirklich eine wunderschöne, alte Stadt. Genauso hatte ich es mir vorgestellt. Die Einwohnerzahl von Edinburgh ist annähernd wie die von Hannover. Vergleicht man aber die Städte, hat man das Gefühl Edinburgh ist viel kleiner, aber das täuscht nur. Durch die Bustour haben wir so allerhand gesehen und landeten am Ende völlig durchgefroren wieder am Ausgangspunkt. 



    Mittags-Fresschen war angesagt und wir lernten das Meal-Deal kennen (für 3 Pfund konnte man zwischen verschiedenen Sandwiches/Wraps wählen, dazu eine Süßigkeit und ein Getränk). Eine klasse Sache wenn man sich selbstversorgt und sich nicht All-Inclusiv von einem Fresschen zum nächsten hangelt. Dann wurde es auch schon Zeit um die bestellten Kilts für die Männer beim Kilthire abzuholen. Ich sag euch, das war ein Ereignis und am Ende stand fest: das Outfit der Männer ist bedeutend umfangreicher und aufwändiger wie das von meiner Cousine und mir :D Abends gingen wir in die Camera Obscura und hatten da jede Menge Spaß mit allen möglichen optischen Täuschungen. Wer also nach Edinburgh reist, sollte unbedingt einen Abstecher hierhin machen!






    Zum Abendessen ging es in die Albanach Bar. Eine urige Kneipe die jede Menge schottischer Spezialitäten im Angebot hat. Ich bin leider nicht so wagemutig und habe mich mehr an Dinge gehalten die ich kenne. So gab es für mich Pulledpork Wraps und die waren richtig lecker. Was wirklich jeder gegessen haben muss wenn er in Edinburg ist, sind frittierte Mars-Riegel. Ein absolutes Muss!!! Lediglich bei The Clamshell (schräg gegenüber von der Albanach Bar) gibt es diese Köstlichkeit noch, zwar zu Touri-Preisen, aber das ist es wert. Das ist es ja sowas von wert!!!


    Dienstag sollte es dann in den Norden von Schottland gehen, ab nach Ullapool! Wir holten den Mietwagen ab quetschten uns und die Koffer rein, hielten am Supermarkt, quetschten das Essen noch mit rein und ab ging die Post. Den großteil der Fahrt habe ich verpennt, irgendwie werde ich seit neustem immer müde wenn ich als Bei- oder Mitfahrer agiere. Ich bekam aber mit das die Berge immer Höher, die Menschen immer weniger und die Schafe immer mehr wurden. 



    Hin und wieder ein Pippi und Foto Stop und immer wieder Süßigkeiten. Dann kamen wir an zu den Rogie Falls und machten dort einen etwas längeren Foto-Stop. So konnten die Männer zum ersten Mal ihre Stative und Graufilter für die Kameras benutzen und meine Cousine und ich schlichen umher.


    Eines von Ps. Fotos mit dem Graufilter <3
    Kleine Anmerkung: mitten in der Pampa gibt es die saubersten Toiletten in Schottland, das Klohäuschen bei den Rogie Falls können wir nur empfehlen :D
    Irgendwann auf unserem Weg, wir kamen mal wieder an unzähligen Schafen vorbei, machten wir eine kleine Exkursion und fuhren einige Hundertmeter eine andere Straße lang. Direkt zwischen den Schafherden vorbei und es ist ja auch nicht so, als wären die wolligen Tiere nur eingezäunt. Nöps! Auf keinen Fall, wenn man die Hand ausgestreckt hätte, hätte man vllt. flauschen können. Und es liefen so viele, viele kleine Lämmer rum...süß.


    Gegen späten Nachmittag kamen wir in Ullapool an und checkten im Caladonia Hotel ein. Es reicht aus zum schlafen, die Treppe ist dank mehrere Teppichlagen gut gepolstert, aber es ist jetzt keine empfehlenswerte Anlage. Sowas dürfte man aber in dem 4.000 Einwohner Städtchen auch umsonst suchen. Abend holten wir uns essen von dem Fish & Chips Imbiss schlecht hin in Ullapool (mehrmals schon ausgezeichnet worden!!!) und holten uns eben auch Fish & Chips oder auch Haggis & Chips. Gleich um´s Eck war der Hafen und dort gingen wir hin und haben gefuttert. Eine schöne Sache so mit Blick auf Loch Broom und der Gesellschaft von einer netten Möwe. Aber dann kam alles anders als gedacht! Eine Möwe drehte völlig am Rad, kam direkt auf uns zugeflogen, brachte ihren Möwen-Arsch in Position und bombardierte uns mit Verdautem! Dreist diese ungehobelte Möwe. Klug wie wir sind haben wir natürlich auch die Möwen beobachtet, kann ja auch nicht gut gehen wenn man nur die Lieblings-Möwe füttert, und so sind wir alle rechtzeitig zur Seite gesprungen. Nur der Fußweg hat Verdautes abbekommen und wir haben uns schnell vom Acker gemacht.

    Am Abend habe ich dann noch das Strumpfband für meine Cousine fertig gemacht. Für ihren großen Tage habe ich ihr eines gehäkelt. Das war wirklich mal was ganz anderes und hat auch richtig Spaß gemacht. Auch das ausarbeiten der Idee mit meiner Cousine war sehr schön und ich denke, dass ihr das Ergebnis auch gefallen hat.





    Die Eckdaten zur Wolle:


    Mille Fili von Wollerödel
    Lauflänge: 50 g / 130 m
    Zusammensetzung: 100 % Baumwolle
    Farbe: Natur 50

    Gehäkelt habe ich mit einer 3er Häkelnadel von KnitPro.
    Im nächsten Teil erzähle ich euch dann den Rest von unserem Schottland Urlaub, also bis bald :)

12. Mai 2015

12 von 12 im Mai

Es ist mal wieder soweit ihr Lieben, heute ist 12 von 12 im Mai :)



Nach der Arbeit erstmal Papier zum basteln selber machen...warum einfach, wenn es auch kompliziert geht? :D





Aus dem Papier wurden später Schmetterlinge mit meinem neuen Stanzer.



Blumen wurden auch noch versilbert.


Erstmal ein Bräuschen. Ich habe mich in Rhabarber verliebt.


Es wächst immer mehr Kamille im Töpfchen.


Weiter werkeln an der Ente und die Mieze muss auch auf´s Foto.


Man erkennt schon, dass es eine Ente wird :)


Jetzt sieht es noch mehr aus wie eine Ente.


Etwas Deko für die Ente. Ich kann endlich mal wieder meine "Hand made" Anhänger benutzen.


Die nächste Ente bitte, aber welche Farbe soll es sein? Habt ihr eine Idee? Dann rein damit in die Kommentare :)


Sein oder nicht sein?


Passt! Darf also beendet werden :)


Das waren meine 12 von 12 im Mai und nun wünsche ich euch noch eine schöne Woche :)







11. Mai 2015

Pappbecher Kräuter News I

Huhu da draußen :)


ich wollte auch mal ein kleines Update über die Kräuter im Pappbecher geben. Vor knapp drei Wochen sind die Töpfe bei mir eingezogen und die ersten Tage habe ich wie verrückt immer wieder hinein geschaut, aber es war nichts zu sehen. Dann kam unser Schottland-Trip und ich habe ich schonmal innerlich von den noch nicht vorhanden Pflänzchen im Pappbecher verabschiedet...das kann ja nichts werden wenn man Urlaub hat. Wir flogen hin und wieder zurück, ich schaute in meine Pappbecher und stellte fest: aaaaahhhhhhh! Da is´ GRÜN! 

Das Basilikum hat mich richtig überrascht. Da guckt man in den Becher und vermutet das Schlimmste, da kann man hier schon bald die Folie weglassen, so sehr kommt einen das Pflänzchen schon entgegen.





Auch bei der Pfefferminze sieht man langsam etwas grünes. Noch lange nicht soviel wie beim Basilikum, aber es wächst und es ist mein Lieblings-Grünzeug :)


Bei der Petersilie musste ich sehr, sehr genau hinschauen. Zunächst sah es nur noch purer Erde im Pappbecher aus, aber auf dem fünften Blick entdeckte ich dann doch ein kleines Grünes etwas am Rande des Töpfchens.



Es bleibt also spannend und ich natürlich halte ich euch auf den Laufenden :)

Bis bald.
Sarah

8. Mai 2015

Gelesen: Gone Girl von Gillian Flynn

Huhu,

ich möchte euch heute gerne mal etwas zeigen, womit ich mir sonst auch gerne mal die Zeit vertreibe: Bücher...tada :)
Lesen ist, nach dem werkeln mit Wolle, mein zweit liebstes Hobby. Ich habe schon immer gerne und auch recht viel gelesen. Mittlerweile ist die Zeit dafür wirklich knapp geworden und ich knabber teilweise wirklich lange an einem Buch. Jetzt habe ich es aber endlich mal wieder geschafft eines zu beenden und möchte euch das heute hier vorstellen.


Gone Girl - Das perfekte Opfer von Gillian Flynn


Verlag: S. Fischer Verlag

ISBN: 978-3-596-18878-9
Preis: 9,99 €



Klappentext: "„Was denkst du gerade, Amy?” Diese Frage habe ich ihr oft während unserer Ehe gestellt. Ich glaube, das fragt man sich immer wieder: Was denkst du? Wer bist du? Wie gut kennt man eigentlich den Menschen, den man liebt? 
Genau diese Fragen stellt sich Nick Dunne am Morgen seines fünften Hochzeitstages, dem Morgen, an dem seine Frau Amy spurlos verschwindet. Die Polizei verdächtigt sogleich Nick. Amys Freunde berichten, dass sie Angst vor ihm hatte. Er schwört, dass das nicht wahr ist. Dann erhält er sonderbare Anrufe. Was geschah mit Nicks wunderbarer Frau Amy?"

"Gone Girl" landete letztes Jahr schon auf meinem Weihnachts-Wunschzettel, allerdings erst nachdem ich von dem Film gehört habe. Der Trailer hat mich damals sehr neugierig gemacht, da ich aber Bücher vorziehe habe ich erstmal abgecheckt ob es nur ein Buch zum Film gibt oder ob der Film auf einem Buch basiert. Gesucht gefunden und mir war klar: das musst du unbedingt lesen.

Der Klappentext verrät schon sehr gut worum es in dem Buch geht und viel mehr möchte ich zum Inhalt auch nicht sagen, meiner Meinung nach würde ich damit schon zuviel verraten. Die Handlung ist spannend, verwirrend, überraschend und erschreckend. Man denkt man hat die Autorin durchschaut und weiß was passiert? Neeeee Freunde, auf keinen Fall. Ich war mir auch sehr sicher was passiert und am Ende kam doch alles anders. Gerade die letzten Kapitel haben mich nochmal aus den Socken gehauen, was die Handlung so schon immer wieder hergibt.

Der Schreibstil von Gillian Flynn hat mir auch richtig gut gefallen. Man kam immer gut wieder in das Buch rein und fiel auch schnell wieder in einen Lesefluss. Die Charaktere kommen sehr authentisch rüber, mit all ihren Macken, Fehlern und Schwächen und das mag ich besonders gerne. Allerdings mag ich es lieber beim lesen das Bedürfnis zu kriegen den Protagonisten mal richtig schön für dummes Verhalten zu schütteln, als diese allglatten Charaktere an denen nichts auszusetzen ist und die einfach nur langweilig und spröde sind.

Mein Fazit ist also: lesenswert :) "Gone Girl" von Gillian Flynn ist definitiv nicht umsonst ein Bestseller und verfilmt worden. Ein richtig übler Psycho-Thriller mit Spannung bis zum letzten Satz.

Ob ich mir den Film jetzt noch anschaue? Mal sehen, ich halte generell nicht viel davon die Filme zu den Bücher zu schauen, zuviel Enttäuschung. Sollte ich es dennoch machen, werde ich euch berichten.

Habt ihr das Buch auch gelesen? Wie findet ihr es?


Liebe Grüße

Sarah




5. Mai 2015

Grün wie die Hoffnung: Half-Granny Tuch

Ihr Lieben,

wir sind aus Schottland zurück und hatten ein paar sehr schöne Tage :) Darüber werde ich euch heute aber noch nicht berichten...die ganzen Bilder müssen noch gesichtet werden und darum zeige ich euch heute eine Arbeit die schon vor einer Weile fertig geworden ist und nur darauf gewartet hat hier zu landen.

Momentan bin ich ja auf einem kleinen Tücher-Trip, alles andere wird gerade sehr vernachlässigt. Socken, Amigurumis, alles egal: ich will Tücher. Es ist ja auch nicht so, als könnte man davon jemals genug haben und vor allem darf so ein schönes Frühlings-Tuch nicht fehlen. 




Eines meiner Geburtstags-Wollknäule von Traumgarne hat den schönen Namen "Erwachender Mai" und ein so schönes Frühlings-Grün. Da viel mir die Wahl leicht, dass ich aus diesem 200 g Bobbel jetzt unbedingt was häkeln oder stricken muss.




Mir fiel wieder das Half-Granny Muster ein, welches schon sehr lange auf meiner To-Do-Liste steht. Das Muster ist einfach so schön schlicht, genau mein Ding.



Im Internet habe ich etwas recherchiert und bin bei Nadelspiel fündig geworden. Hier findet ihr unter anderem eine You-Tube Video in dem euch erklärt wird, wie man das Half-Granny Muster häkelt.



Das Half-Granny Muster ist sehr leicht, ohne viel zählen und eignet sich super für ein Anfänger-Tuch. Eigentlich stricke ich gerade an einem Tuch. Hierbei muss ich mich aber sehr konzentrieren und das klappt überhaupt nicht mehr wenn ich Abends müde werde. Also musste noch eine einfache Alternative her und das Half-Granny Muster war perfekt dafür.






Ich bin vor allem mit dem schönen Farbverlauf zufrieden. Die Traumgarne von Lady Dee die ich bisher verarbeitet habe, haben generell einen sehr schönen Verlauf und die Garne zu verarbeiten ist ein Träumchen. 


Auch diesmal gab es wieder einen schönen Anhänger, der den Anfang im Inneren des Bobbels markierte. Den habe ich gleich mit eingehäkelt, er ist aber auch passend: 
"Grün wie die Hoffnung"


So sieht das Ganze dann getragen aus. Ich bin wirklich sehr zufrieden mit dem Ergebnis und trage das Tuch auch wann immer es passt :) Darum zeige ich es auch heute beim Creadienstag :)

Und bald kann ich euch hoffentlich mein erstes gestricktes Tuch zeigen...yeah!
Jetzt heißt es aber für´s erste Tschööööö :)