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13. Oktober 2015

Sockenshow: einfach PINK

Huhu ihr Süßen,

heute möchte ich euch eines meiner Langzeit-Projekte zeigen...pinke Socken :) Eigentlich nicht so die schwerste Arbeit, aber meine Motivation ist mir völlig abhanden gekommen und ich habe sie erst vor kurzem wiedergefunden. Ihr kennt es ja sicher alle: wenn man nicht danach sucht, findet man es. So auch die Motivation für das Sockenpaar und Bäm! fertig ist das Ganze.


Die Fakten


Wolle: Regia
Nadelstärke: 3
Anleitung: Nö, läuft von selbst.


Die Bilder 



18. August 2015

Gehäkelt: Babydecken Träumchen



Ihr lieben Schnurzelchens,



ich habe euch ja hier und hier schon verraten, dass meine besteste Freundin auf Welt bald Mama wird. Klar bin ich da fleißig am häkeln für das kleine Etwas. Heute kann ich euch endlich die Babydecke zeigen, welche ich gehäkelt habe. Und welches Muster wird es wohl sein? Richtig! Der immer wiederkehrende Leser wird es schon geahnt haben: Half-Granny. Ist ja nicht so als könne ich nicht auch andere Muster häkeln :D Es ist aber soooooooo viel doll schön dieses Muster und für das Verlaufsgarn ist es einfach optimal. Davon mal abgesehen kann ich das Half-Granny auch bald im Schlaf häkeln und bei der Größe (und ich kann euch nicht sagen wie groß es ist, ich habe vergessen es zu messen) war mir ein leichtes Muster dann doch sicherer. 





Den ersten Versuch mit einem Muster-Mix ist absolut schief gegangen und ich musste alles wieder aufribbeln. Ärgerlich, sehr, sehr ärgerlich. Ich musste alles auf eine Flasche aufwickeln und wieder abhäkeln und es war einfach … ihr könnt ja selbst ein Wort einfügen ;) Das – aber auch nur DAS – ist ein kleiner Nachteil beim Traumgarn. Fängt man den Bobbel in der Mitte an und man merkt nach ca. 80 % des Garns (schaut euch unter Fakten mal die Lauflänge an…sehr, sehr ärgerlich), dass das alles net so funzt wie es sollte, kann man nicht einfach ribbeln und wieder aufwickeln. Mein Trick 17 hierfür: eine kleine 0,5 PET Falsche (wenn ihr auch diese Problematik kennt und einen besseren Tip habt: rein damit in die Kommentare). Das sah erstmal zwischendruch ganz schön bedeppert aus.



Mit der Babydecke bin ich jetzt aber super zufrieden und meine besteste Freundin auf Welt hat sich auch darüber gefreut. Da noch nicht bekannt ist was das kleine Etwas den mal wird, habe ich mich von den typischen „Mädchen-Farben“ fern gehalten, aber die mag ich eh nicht so ;) Besonders schön finde ich das Grün. Damit die Babydecke aber auch nicht zu sehr nach „Junge“ aussieht, habe ich noch das gelb dazu genommen und sie damit umhäkelt. Macht die Babydecke auch irgendwie noch ein Stückchen freundlicher, babymäßiger halt ;)



Die Fakten




Wolle:

„Wolkenreise“ von Lady Dee´s Traumgarne

3-fädiges Verlaufsgarn

200 g / 1.000 m Lauflänge



„Vanille“ von Lady Dee´s Traumgarne

3-fädiges einfarbiges Lacegarn

100g / 500 m Lauflänge



Nadel:

3,5 von Knitpro



Anleitung:

Ich habe mir verschiedene Decken und Anleitungen angeschaut, aber keine bestimmte umgesetzt. Mir ging es auch nicht mehr um das Muster, sondern nur wie ich die Enden am besten häkel. Letzten Endes habe ich mir da irgendwas zusammen gewurschtelt was hängen geblieben ist



Die Fotos








Die Babydecke geht heute natürlich zum Creadienstag und ansonsten heißt es erstmal bis bald :)

16. August 2015

Gelesen: Ein Bild von dir von Jojo Moyes

Ihr Süßen,

heute möchte ich euch mal wieder kurz davon berichten, was ich gelesen habe. Immerhin stricke und häkel ich nicht nur ;)



Die Fakten:


Titel: Ein Bild von dir
Autorin: Jojo Moyes
Verlag: rororo
Seiten: 544
ISBN: 978-3-499-26972-1

Die Story:


Das Buch „Ein Bild von dir“ von Jojo Moyes handelt von zwei Paaren aus völlig unterschiedlichen Zeiten.
Zum einen wäre da Sophie und ihr Mann Édouard. Sie lernen sich in Paris Anfang des 20. Jahrhunderts kennen und lieben. Er ist Maler und sie ist seine größte Inspiration. Doch dann bricht der erste Weltkrieg aus und Édouard muss als Soldat für Frankreich kämpfen während Sophie zurück zu ihrer Familie aufs Land zieht. Ein Potrait von ihr ist das einzige was sie noch von Édouard geblieben ist und der tiefe Wunsch ihn wiederzusehen.
London im 21. Jahrhundert, hier lebt Liv und trauert um ihren Verstorbenen Mann. Das schönste Erinnerungsstück ist ein Gemälde, welches er ihr in den Flitterwochen geschenkt hat. Es handelt sich dabei um das Potrait von Sophie. Doch der erste Mann, den Liv wieder an sich heranlässt, will ihr das Bild wegnehmen, aber sie versucht alles um das zu verhindern.

Mein Fazit:

Ich mag die Bücher von Jojo Moyes sehr gerne, auch dieses war wieder wunderbar zu lesen. Eine schöne Geschichte. Und dennoch gefällt sie mir nicht so gut wie die Vorgänger. Besonders die zwei Hauptcharaktere, Liv und Paul, der Gegenwart sagen mir überhaupt nicht zu. Auch wenn beide ihre Päckchen mit durch ihr Leben tragen wirken sie viel zu glatt. Da sind mir die Nebencharaktere deutlich lieber (wie Livs schräge Mitbewohnerin).
Édouard und Sophie hingegen gefallen mir besonders gut. Sie sind aber auch sehr Gegensätzlich im Vergleich zu Liv und Paul. Auch die Story nimmt, meiner Meinung nach, in der Gegenwart ab. So gesehen gefällt mir einfach komplett der erste Handlungsstrang viel besser.
Die Idee diese beiden Handlungen auf Grund des Potraits zu verbinden finde ich wirklich klasse. Ich finde die Idee, bzw. den Gedanken daran, dass Gegenstände eine Geschichte haben einfach klasse und von daher trifft "Ein Bild von dir" da auch meinen Geschmack. Dennoch kann ich dieses Buch getrost weiterempfehlen und ich freue mich auch schon auf das nächste Buch von Jojo Moyes.

4. August 2015

Das Top Aphrodite und ein Ausflug in Hannover

Hallo ihr Zuckerschnecken,

Heute zeige ich euch die beiden Tops die ich nach der Anleitung „Aphrodite“ von Drops gehäkelt habe.

21. Juli 2015

Die Suche nach dem Ü-Ei und wie es zu einer Rassel wurde



Hey-ho!

Da ich es einfach nicht mehr abwarten konnte, habe ich am Wochenende meiner besten Freundin das erste Geschenk für ihr Baby mitgebracht. Natürlich gehäkelt, aber das versteht sich ja von selbst :D Und deshalb kann ich es euch heute zeigen.



Tadaaaaaaaaaaa! Ein super-duper Elefanten-Greifring-Rassel-Teil in Knallgelb und Grasgrün.




14. Juli 2015

Geliebtes Muster als Top

I proudly present mein erstes richtiges gehäkeltes Oberteil. Wuhuuuuuuuuuu!
Okay, nicht so ganz das erste, ich habe mir schonmal ein Bolero-Jäckchen gehäkelt. Aber das hier ist jetzt mal ein richtiges Oberteil und kein simpler Bolero.

30. Juni 2015

Lalylala: Fibi the Fox


Es ist vollbracht!!! *herum hüpf, im kreis drehen, kreischen* Ich habe endlich Fibi the Fox von Lalylala fertig gehäkelt. Nach gefühlten Jahr Millionen. Check! Ein Punkt weniger auf meiner endlos langen to-do Liste (und da steht noch nicht mal alles drauf).

26. Juni 2015

Und manchmal geht es einfach schief

Kennt ihr das auch? Ihr wurdet inspiriert und es entwickelt sich eine Idee die ihr unbedingt umsetzen wolltet?

So ging es mir letzte Woche als ich für meine Cousine eine kleine Glücksbringer-Katze häkeln wollte. Auf einem kleinen gelben Post-it machte ich eine grobe Skizze und schrieb mir schon die ersten Anmerkungen auf wie ich das alles umsetzen möchte. Passendes Garn und die richtige Häkelnadel waren schnell gefunden. Jetzt ging es nur noch darum die Idee in meinem Kopf und die kleine Skizze in die Tat umzusetzen. 
Munter häkelte ich drauf los und machte mir nebenher Notizen was ich in den jeweiligen Reihen gemacht habe. Die Katze wurde gefüllt, die Fäden vernäht, ein Paar Ohren gehäkelt, Nase und Mund aufgestickt und Wackelaugen mit Wimpern angeklebt. 

16. Juni 2015

Vorbereitung auf den Herbst: mein Blättertuch





Lange hat es gedauert, aber jetzt ist es fertig und das noch lange bevor wir wieder an den Herbst denken. Das Blättertuch aus Traumgarn.

12. Juni 2015

12 von 12 im Juni


Es ist wieder Zeit für 12 von 12. Natürlich ist mir das auch erst wieder spät eingefallen, wobei ich heute morgen noch dran gedacht habe, aber dann...
Meine 12 Fotos habe ich dennoch geschafft und freue mich wieder dabei zu sein.
Hier also mein Tag, oder der halbe, in Bildern:



Feierabend und erstmal einen schönen Latte Macchiato mit P. trinken gehen.


Yummi Pfirsich! Ich essen diese Sorte besonders gerne. Das Bild auf der Schüssel welches leider nicht ganz sichtbar und auf dem Kopf ist, ist das Göttinger Gänseliesel. Jahaaa, ich habe Göttingen-Schüsseln :)


Mein Heaven and Space nähert sich endlich dem Ende. Endlich! Endlich! Endlich! Mehr davon hoffentlich bald.


Der Wolle-Dieb chillt auf dem Balkon und klaut P. den Stuhl.


Meine Gerbera bekommt neue Blüten. Check! Es stirbt hier doch nicht alles Grüne.


Erdbeer-Himbeer, Himbeer-Erdbeer, Erdige Himbeere, Himerdbeere? Man ist sich nicht so sicher. Dieses Exemplar hat mir mein Cousinchen geschenkt und ist ein Mix aus beidem.


Da ich es einfach nicht zu einem Kräuter-News Update schaffe, hier mal also mal ein Foto. Pfefferminze gedeiht auch, ist aber nicht so vorzeigbar wie Petersilie und Basilikum.


Salat darf Abends im Moment nicht fehlen, mit viel Balsamico...yeah!


Endlich auch mal was gegen Sonnenbrand besorgt. Der Sommer geht los und ich habe keine Sonnencreme, das kann es ja nicht sein.


Ach, zu einem Sektchen am Abend konnte ich heute nicht nein sagen.


Mein Arbeitswerkzeug.


Teilweise sind mir meine Katzen sehr peinlich. Nicht nur das nach Vögeln Ausschau gehalten wird, nee! Die bespannern auch die Nachbarn...

Das waren meine 12 Bilder vom 12. Juni. Hoffentlich denke ich beim nächsten Mal eher dran.

7. Juni 2015

Erlebtes in Hannover: Feuerwerkswettbewerb 2015

Heute möchte ich euch von meinem Wochenende berichten, den es hat ordentlich geknallt am Samstag :)
Zu meinem Geburtstag hat mir P. eine Karte für den 25. Internationalen Feuerwerkswettbewerb 2015 geschenkt.



Diesen Wettbewerb gibt es jetzt seit 1991 und findet jedes Mal in den Herrenhäuser Gärten in Hannover statt. Zwischen Mai und September gibt es dann 5 Abende in denen Pyrotechniker aus verschiedenen Ländern gegeneinander antreten.
Wir hatten Karten für die bereits zweite Veranstaltung und konnten uns so das Feuerwerk von Ricardo Caballer aus Spanien anschauen.
  • 16. Mai - Italien
  • 06. Juni - Spanien
  • 22. August - Finnland
  • 05. September - Philippinen
  • 19. September - Schweden



Ab 18 h ist Einlass und die ganze Atmosphäre ähnelt einem riesigen Picknick. Die Rasenflächen sind mit Decken gepflastert und drum herum ziehen sich die Camping Stühle. Wir sind etwas später hingegangen, weil wir nicht alles an Essen mitnehmen wollten und haben deshalb vorher ein kleines Picknick auf unserem Balkon abgehalten. 



Lediglich unser Nachtisch und Getränke sollten uns die Wartezeit bis zur Show verkürzen. Rahmenprogramm gab es natürlich auch und alles unter dem Motto Spanien, auch wenn mir immer noch fremd ist, was Käfer damit zu tun haben.
Es war eine sehr schöne Stimmung und mit dem Wetter hatten wir auch einfach nur Glück.

Der war schon sehr gruselig...



Um 22:30 h war es dann soweit und die Besucher der Herrenhäuser Gärten erhoben sich und schauten in den Himmel. Das Feuerwerk war einfach klasse, man kann es kaum beschreiben. Es gab einen Pflichtteil der ca. 4 Minuten andauert und zu einem bestimmten Musikstück abgehalten wurde, danach gab es freie Wahl bei der musikalischen Untermalung. Unglaublich wie wunderbar so etwas zusammen passen kann. 





Alles war so gut aufeinander abgestimmt und hat einen so gefesselt. Auch die Effekte waren super, teilweise kamen die Funken auf einen zu oder schwirrten noch weiter in der Luft herum. Ein besonders schöner Effekt fand am Boden statt, dort sah es so aus als würde ein Licht immer wieder von rechts nach links flitzen und an einer Seite angekommen wechselte es die Farbe und flitze wieder zurück. Einfach klasse.


Als würden neuen Planeten entstehen

P. hatte zum Glück seine Kamera samt Stativ mitgenommen und obwohl ich sehr skeptisch war, hat er richtig schöne Fotos gemacht.

Es war ein richtig schöner Abend und die Show war absolut sehenswert. Ein super Geburtstagsgeschenk und eine schöne Erinnerung. Der Feuerwerkswettbewerb steht auf jeden Fall auf der To-Do Liste für das nächste Jahr und ich kann es alles anderen wirklich nur empfehlen :) 

Das große Finale...was da nicht alles in die Luft flog.








1. Juni 2015

Die Enten sind los

Es kursiert ein Virus in der Häkel-Welt!



Oder kann man sagen, es gibt einen neuen Trend an der Nadel?
Überall sieht man sie, die kleinen süßen Enten von Mrs. Emonessy. So viele verschiedene Werke und eine ist süßer als die andere.
Da auch ich nach meinen ganzen Tüchern mal wieder etwas "schnelles" häkeln wollte, habe ich mich von dem Virus anstecken lassen. Am Ende auch gleich vier mal, man wollte ja noch die Farbe nehmen und die Kombi sieht sicher gut aus...naja so kam es halt.
Bei You-Tube gibt es eine klasse Video-Anleitung von Mrs. Emonessy. Es ist alles Schritt für Schritt erklärt und man kann ihr die ganze Zeit über die Schulter schauen.

Für meine Enten-Bande habe ich Catania Wolle genommen und eine 2,5er Nadel.




Meine erste Ente und ich Dussel hab gleich mal die Enten-Füß falsch dran genäht...ahhh!



Auch bei der gestreiften Ente war ich nicht achtsam genug, man sieht leider die Farbwechsel. Wenn aber das erste Sicherheitsauge dran ist, dann ist alles vorbei.




Dennoch mag ich die beiden Farbkombinationen sehr gerne und könnte mich nicht entscheiden welche ich mehr mag.



Auch die blaue Ente wollte einen Einzel-Auftritt :)


Dieses rot-gelbe Prachtexemplar habe ich für die Mama von P. zum Geburtstag gehäkelt. Das ist auch der Grund warum sie nicht mit auf den Gemeinschaftsfotos ist, sie hat bereits ihr neues Zuhause bezogen.


Das war es von mir, hier geht es jetzt nur noch im Enten-Marsch geht zur Häkel-Liebe.


25. Mai 2015

Verreist: Schottland Teil II.

  • Taaa-tam-taaa-tam taaa-tam-taaa-tam…
    Am Mittwoch war es dann soweit. Der große Tag, der Grund unserer Schottlandreise, die Hochzeit…und es gab feinstes englisches Regenwetter. Nichts desto trotz machten wir uns nach einem richtigen English Breakfast (nicht so meins) trafen wir das erste Mal auf Kirsten die Standesbeamtin zu einem Vor-Meeting, im Anschluss besuchten wir unseren Lieblingsladen: Tesco, versorgten uns mit Mittags-Fresschen und gingen zurück ins Hotel. Wir verabredeten uns zum „schick-machen“ und um 13 Uhr war es dann soweit. Die Trauung war sehr, sehr schön. Auch wenn es auf englisch mit schottischem Akzent war wusste man automatisch wann die Tränen sich im Auge zu melden haben. Ach herrlich, ich mag Hochzeiten und diese war besonders schön und so ganz anders :)

    Direkt im Anschluss fuhren wir an den Strand von Achiltibuie um dort die Hochzeitsfotos zu machen. Eine richtig schöne Fahrt mitten durch die Pampa. Wenn ihr nach Schottland fahren solltet durch das Irgendwo im Nirgendwo und ihr seid keine Freunde von Achterbahnen, dann wünsche ich euch viel Spaß. Ich hatte meinen. Single-Track-Roads sind nicht meine Freunde, schon gar nicht wenn sie so über und über mit Kurven, Höhen und Tiefen gepaart sind. Ich hab versucht zu schlafen, dann ging es.



    Der Anblick vom Strand hat aber die Fahrt gleich wieder wett gemacht und die Kälte wach. Wir hatten Glück, das Wetter hielt noch für eine halbe Stunde. Danach waren viele schöne Bilder entstanden, wir waren durchgefroren und hungrig. Also machten wir ein Fresschen, verputzten Hochzeitskuchen aus dem Glas und fuhren auf einer anderen Strecke zurück um noch andere Teile der Landschaft zu sehen.


    Abends gingen wir dann schön Essen im Ferry Boat Inn. Das kleine Restaurant, was mehr an eine alte Kneipe erinnert, sollte man wirklich nicht unterschätzen. 


    Die Bedingung ist sehr nett, wir hatten einen wunderbaren Blick auf Loch Broom und das Essen war ein ultimatives Träumchen. Es hab für mich Fish-Pie (einheimischer Fisch, Krabben und Kartoffeln überbacken mit Käse) und ein schönes Cider


    Die anderen hatten Fish & ChipsFish-Cake (Fischfrikadellen) und Burger.  



    Alles war so liebevoll angerichtet und hat so wahnsinnig gut geschmeckt. Zum Nachtisch haben wir uns zwei Desserts geteilt, den Bailys-Cheescake und...Vorsicht, jetzt erblasst nicht gleich vor Neid!...Sticky-Toffee-Brownie…alleine dafür muss man nach Schottland, bzw. Ullapool. Das mit Abstand beste Fresschen und wir hatten viel gutes Fresschen.




    Tags darauf ging es schon wieder Richtung Edinburgh, weil für P. und mich die Heimreise nahte. Wir frühstückten und versorgten uns mit Mittags-Fresschen und dann verließen wir Ullapool. Unserer erster Stop auf dieser Fahrt sollte wieder für die Herren zum Fotografieren sein. Es sah immer sehr professionell aus wie die beiden vor ihren Stativen und den Kameras standen, wahrscheinlich haben meine Cousine und ich beim wild und wahllos drauflos knipsen doch die besseren Bilder gemacht :D




    Der nächste Halt war ungeplant gewesen, aber er wurde zu einem Highlight der Rücktour…selbst für mich. Per Zufall entdeckten wir die Glen Ord Destille und unser Whisky-Experte P. kannte die noch nicht mal. 


    Also hielten wir an und schauten uns um, es war eine wirklich sehr schöne Destille und natürlich machten wir auch eine Führung. Ich war skeptisch ob ich überhaupt alles verstehen würden, so von wegen Whisky-Jargon, aber unser Guide hat uns vier wirklich super durch die heiligen Hallen geführt und am Ende gab es auch noch eine Verkostung (das war der bislang leckerste Whisky den ich getrunken habe, was aber nicht heißen soll, dass das Zeug schmeckt). Es klärte sich auch auf, warum P. Glen Ord nicht kannte. Die Brennerei gehört zu den Singleton Whiskys und wird ausschließlich auf dem asiatischen Markt verkauft.

    In dieser schönen Umgebung machten wir noch ein Fresschen-Päuschen und dann ging es weiter. Vorbei an schönen Fotomotiven bis wir zum Loch Ness ankamen. Wuhuuuuuuuuuu Nessi! Nicht gerade ein sehr höfliches Tier/Monster/Delfin, wenn man bedenkt, dass wir von so weit herkamen, da hätte es sich ruhig mal zeigen können. Püh! Naja, also ein Loch wie andere auch, aber schon richtig groß.




    Es folgten Berge, noch mehr schöne Landschaft und ein Rastplatz mit diesen richtig coolen Kühen, die man dort auch tatsächlich Streicheln konnte. Und unser haariges Fotomodell war sehr angetan von meiner Cousine und wollte sie gleich mal abschlecken.


    Die Fahrt näherte sich dem Ende und dem Anfang einer letzten Tour durch einen richtig großen Tesco Schlaraffenland, nur das es Geld kostet. In Edinburgh angekommen quartierten wir uns erneut im Richmond Place Appartment Hotel ein und fielen müde ins Bett.

    P. und mein letzter Tag in Edinburgh war eigentlich nicht sehr lang, zumindest laut Plan. Nachdem wir noch die Kilts zurück gebracht haben und wir uns von meiner Cousine und ihrem Mann am Flughafen verabschiedet haben, sollte es auch nach kurzter Zeit schon los gehen mit dem Flieger. Pustekuchen, das Ding hatte über zwei Stunden Verspätung. Das und ein riesen Latte taten meiner Flugangst nicht gut und auch nicht unseren Anschlusszug nach Hause, so dass wir noch eine Stunde Aufenthalt in Hamburg hatten. Dort hab ich mich erstmal sehr über „richtige“ Brötchen gefreut. Nach gefühlten hundert Stunden kamen wir endlich in Hannover an und ich hatte endlich meine Mietzen wieder.

    Für alle die in Hannover leben und eine oder drölf Miezen zuhause haben, denen kann ich nur Catsitting Hannover empfehlen. Wenn ihr eure lieben Monster wirklich gut versorgt wissen wollt, dann seid ihr bei Daniela und Holger an der richtigen Adresse. Ich bin überaus zufrieden mit der Betreuung meiner Miezen :)

    Das war mein Bericht über Schottland, bis bald ihr Lieben :)