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24. Juni 2014

Wo brennt es den?

Hallo ihr Süßen,

heute möchte ich euch mein neuestes Häkelwerk zeige: ein Feuerwehrauto!





Nach einer lieben Anfrage ob ich nicht eines häkeln könnte und inspiriert von dem kleinen, grünen Flitzer habe ich mich an das Werk gemacht. 


Am Anfang steht man dann vor lauter Fragen und Zweifeln: wie gehe ich es an? Mach ich es so? Oder lieber so, weil ich sonst das nicht so machen kann? Oder gehe ich die Sache ganz anders an? Und am aller wichtigsten: wird es wirklich ein Feuerwehrauto?
Die Wolle war schnell ausgesucht: hauptsache knallrot! Da kam es auf die Stärke des Garns gar nicht so an, es zählte nur die Farbe.
Ab auf das Sofa, Arbeitslampe angeschmissen, Wolle am Start, Schere und Maschenmarker auch...shit wo ist die Nadel? Oh, ich sitze drauf. Wolledieb ist auch abgelenkt, auf auf!
Ich hab dann einfach mal losgehäkelt und mich für die Variante entschieden, jedes Seitenteil, Dach und Boden einzeln zu häkeln und nicht schon zusammen.
So habe ich dann mal losgelegt und nach doch recht kurzer Zeit waren dann auch die ersten Teile beisammen.
Dann folgte der erste große Moment: passen die Einzelteile zusammen? Was blieb mir anderes übrig als sie einfach zusammen zu häkeln und siehe da, es passt. Ich habe hierbei wieder auf die Methode "Teile mit festen Maschen zusammen häkeln" zurück gegriffen. 
Lediglich das Stück des Daches vom hinteren Teil habe ich mit der Fahrerkabine mit Nadel und Faden zusammen genäht.




Es folgten die kleinen Teile, wie die Lichter (simple Kreise aus 6 oder 12 Maschen), das Blaulicht, vier Reifen und eine Leiter die ich aus Filz geschnitten habe.

Einige der Teile habe ich gleich angenäht, die Reifen und das Blaulicht erst zum Schluss.
Zusätzlich versuchte ich mich im sticken und habe auf die eine Seite des Autos "Feuerwehr" und auf die Rückseite die "112" gestickt.




Jetzt fehlt mir natürlich noch ein Boden für die ganze Konstruktion. Den Boden habe ich wie beim grünen Flitzer gemacht, ein eigenständiges Teil ausgestopft mit Füllwatte und einer Filzplatte um für Stabilität zu sorgen.

Der nächste große Schritt folgt und Ober- und Unterteil feierten Hochzeit, ich habe sie zusammen gehäkelt. Wieder eine sehr spannende Angelegenheit für mich, da sich jetzt zeigen würde ob ich alles richtig abgemessen habe und ob das ganze auch wirklich wie ein Feuerwehrauto aussehen würde. Aber es hat alles geklappt und schnell waren dann auch Augen, Reifen und die anderen restlichen Bestandteile befestigt.

Mein Fazit: keine leichte Sache, sehr aufregend gewesen, aber ich bin doch zufrieden mit dem Ergebnis.


Hier noch eine Rundumschau des Feuerwehrautos:








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